Innovation durch Kundenzentrierung

Stefan Wahl ist seit 20 Jahren Apotheker im Landkreis Schwäbisch Hall und hat von Beginn an vieles anders gemacht. Seine erste Filiale war größer als üblich und er wollte mit seinem neuen “Gesundheitszentrum” die Apothekenwelt breiter aufstellen. Die Vitalwelt verbindet deshalb die Sparte Gesundheit mit Pflege, Kosmetik und Familien(für)sorge. In der Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, Kosmetikerinnen und Hebammen können neben den Produktwelten auch Beratung oder Behandlung angeboten werden.

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Von Beginn an stehen Kundenzentrierung und fortlaufende Innovation an erster Stelle. Herr Wahl hat vieles ausprobiert, u.a. bereits vor allen anderen ein “Black Friday” mit Angeboten. Immer wieder fragte er sich nach solchen “Exerimenten”: Macht das Sinn oder kann das weg?

Rundum-Paket für junge Familien

Den Bereich Familie bediente die Vitalwelt Apotheke quasi von Beginn an und integrierte so z.B. recht früh Hebammenberatung in die Apotheke. 2019 entstand dann aus dieser Kooperation heraus und dem zunehmenden Angebot für Schwangere und junge Familien  der Vitalwelt Family Store. Dieser verzahnt – und das einzigartig in der Region – nachhaltige Baby- und Schwangerenprodukte mit Beratung und Hebammenleistungen. Hierfür steht ein angegliederter Nebenraum mit Baby- und Spielecke zur Verfügung. Auch eine Trageberatung mit Verleihmöglichkeit wird angeboten.

In unserem Interview gibt der Geschäftsführer gemeinsam mit Simon Erhardt Einblicke in das neuste Angebot des Family Store: Um den KundInnen auch in Corona-Zeiten ein gutes Einkaufserlebnis zu ermöglichen, können diese in einer 360° VR-Ansicht durch den Laden gehen und durch das Angebot stöbern. Auch die Hebammen- und Still-Beratung kann jetzt online im gebucht werden. Mit einem Klick auf das Bild können Sie direkt den virtuellen Showroom betreten.

360° Showroom des Family Store mit verschiedenen Bereichen

Tipps für die Zukunftsgestaltung im Einzelhandels

Stefan Wahl gibt anderen Einzelhändern folgende Tipps mit auf den Weg um sich fir für die Zukunft zu machen:

  • Versuch und Irrtum als Anstoß für Veränderung. Wenn du an etwas glaubst, dann mache es direkt und probiere es aus anstatt zu viel verkopft zu planen. Wenn es gut läuft, dann kannst du die positiven Entwicklungen als Belohnung sehen. Wenn es schief läuft, dann nimmst du Erfahrungen mit und packst die nächste Idee an.
  • Bei der Digitalisierung nicht an großen, unerreichbaren Unternehmen orientieren, sondern einen eigenen Weg finden. Das Ziel “Wie werde ich ein Apotheken-Amazon?” stellt sich uns nicht. Deshalb frage ich: Was kann ich ein bisschen anders machen, so dass ich noch ein Alleinstellungsmerkmal habe?
  • Kleine Schritte machen und nicht gleich aufs große Ganze setzen.
  • Tipps für den Einsatz von VR im Marketing: Zunächst überlegen, welche Ware gefilmt werden soll. Sommerware vs. Winterware. Denn der VR-Showroom soll ja übers ganze Jahr attraktiv sein.

Ich bedanke mich herzlich bei unseren Interviewgästen für den spannenden Einblick in das VR-Projekt und den Weg der Vitalwelt Apotheken!

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